Mauereidechse Podarcis muralisLacertidae
Status
Einheimisch
Vorkommen in Deutschland
Verbreitungsgrenze verläuft durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Es gibt Populationen in: Nordeifel, am Rhein nördlich von Bonn bis Düsseldorf, Siebengebirge, Rheinland-Pfalz
Lebensweise
Mauereidechsen leben in trockenen, warmen, sonnigen und fels-steinigen Gebieten wie sonnenexponierte Felsen, Abbruchkanten, Geröllhalden, Trockenrasen, Steppenheidenwälder und Trockenmauern. Mauereidechsen ernähren sich von Spinntieren, Käfern, Zwei- und Hautflügler, als auch ein kleiner pflanzlicher Anteil. Manche Mauereidechse sind Kannibalen und fressen Jungtiere der gleichen Art. Fressfeinde der Mauereidechse sind verschiedene Säugetiere, Vögel und Reptilien. Bei den Reptilien ist es vor Allem die Schlingnatter. Die Paarungszeit dieser Reptilien liegt zwischen März und Mitte Juni. Vier Wochen nach der Paarung legt das Weibchen zwei bis zehn Eier ab. Je nach Klima schlüpfen die Jungtiere nach sechs bis elf Wochen.


