Grasfrosch Rana temporariaRanidae

Status

Einheimisch

Vorkommen in Deutschland

In Deutschland sehr häufig und überall zu finden.

Lebensweise

Grasfrösche leben in feuchten und schattigen Gebieten wie Wiesen, Weiden, Hochstauden- und Quellstaudenfluren, Niedermooren und Feuchtgebieten. Grasfrösche sind auch in verschiedenen Arten von Wäldern zu finden. Während der Laichzeit halten sie sich auch der Nähe von Gräben, Quellsümpfen, Tümpeln und Teichen auf.

Die Nahrung der Grasfrösche besteht hauptsächlich aus wirbellosen Tieren wie Insekten, Spinnen, Schnecken und Würmern. Manchmal kommt es aber vor dass sie Jungtiere eigener Art fressen. Jungtiere ernähren sich von kleineren Tieren wie Milben, Zweiflügler und Staubläusen. Grasfrösche haben viele Fressfeinde, zum Beispiel Igel, Dachse, Waschbären, Marderhunde, Nutria und Greifvögel. Frisch geschlüpfte Larven sind dabei von den Fressfeinden am meisten gefährdet.

Mitte bis Ende März erwachen die Grasfrösche aus der Winterstarre und die Männchen fangen an nach einem Partner zu suchen. Dabei machen sie Paarungsrufe die sich dumpf, tief und knurrend anhören. Während der Paarung legt das Weibchen im Normalfall zwischen 600 und 3000 Eier ab die dann vom Männchen besamt werden. Die Larven schlüpfen dann nach zwei bis drei Wochen aus den Eiern.

Sonstiges

Die Zunge der Grasfrösche ist fünf Mal länger als deren Körper.

Das älteste Fossil eines Grasfroschs ist ungefähr zwei Millionen Jahre alt, was darauf hindeutet, dass zumindest eine sehr ähnliche Art schon im Oberpliozän existierte.