Springfrosch Rana dalmatinaRanidae

Status

Einheimisch

Vorkommen in Deutschland

Süddeutschland (Südbayern, Oberrheinebene Baden-Württembergs, Elsass, Rheinland-Pfalz), Norden von Rheinland-Pfalz, Südwesten Nordrhein-Westfalens, (Halb-)Inseln Rügen und Darß

Lebensweise

Springfrösche leben in warmen, hellen und trockenen Gebieten wo sie sich außerhalb der Laichzeit befinden. Daher kann man sie in Waldwiesen, Kahlschlägen, Lichtungen, Schneisen, Schonungen sowie Wald- und Wegrändern finden. Während der Laichzeit kann man Springfrösche auch in der Nähe von Kleingewässern, Gräben, Tümpel, Teichen und Seen zu finden.

Erwachsene Springfrösche ernähren sich von Käfern, Schnecken, Schmetterlingslarven und Weberknechten. Die Larven dieser Frösche ernähren sich dagegen ausschließlich von Algen. Die Fressfeinde der adulten Tiere sind Wasserrallen, Krähen und verschiedene Eulen. Die Larven werden von Fischen, Molchen, Enten, Graurheiern und Ringelnattern gefressen. Auch der Laich der Springfrösche dient vielen verschiedenen Tieren zur Nahrung.

Springfrösche gehören zu den Früh- und Explosivlaichern, das bedeutet dass sie schon früh beginnen und die Fortpflanzungsphase sehr schnell abläuft. Die Laichballen die werden dann an ein Ast, Wurzel oder Stängel angehängt damit sie nicht zu Boden sinken. Bei richtigen Bedingungen schlüpfen die Eier schon nach ungefähr neun Tagen. Die daraus entwickelten Jungtiere metamorphosieren sich dann von Mitte Juli bis zu spätestens Oktober.

Sonstiges

Ein Laichballen eines Springfrosches kann 1000 und in Ausnahmefällen bis zu 1500 Eier enthalten.

Wegen den besonders langen Beinen der Springfrösche, können sie ein bis zwei Meter lange Sprünge machen.